Vor einigen Jahren wurde in unserer aufstrebenden, wachsenden
und vor allem „nachwachsenden“ Gemeinde die Versorgungslücke
im Kindergartenbereich immer deutlicher.
Hinzu kam, dass Ausstattung und Außenanlage des Kindergartens nicht mehr zeitgemäß waren und dringend einer Sanierung bedurften.

Nach der Fertigstellung der erweiterten und erneuerten Außenanlage, erfolgte am 1992 der erste Spatenstich zur Kindergartensanierung und –erweiterung.
Während der einjährigen Bauzeit waren die vier Gruppen des Kindergartens in der Pfarrscheune und im Haus der Vereine untergebracht.
Am 14. Januar 1994 wurde der neue Kindergarten feierlich eingeweiht.
KONZEPTION
Im Herbst 1994 war die Teilnahme aller Mitarbeiterinnen unsres Kindergartens an einer entsprechenden Fortbildung der erste Schritt, um eine Konzeption für unseren Kindergarten zu erarbeiten.
Zwischen dem ersten Schritt und dem heutigen Stand unserer Konzeption liegen Konzeptionstage mit fachlicher Begleitung, Dienstbesprechungen zu dieser Thematik und die schriftliche Ausarbeitung mit folgenden pädagogischen Schwerpunkten:
- VERSTÄNDNIS UND VERLÄSSLICHKEIT
Der Kindergarten als Ort der Akzeptanz und Sicherheit
- RESPEKT UND ACHTUNG
Der Kindergarten als Ort der Wertschätzung
- OPTIMISMUS UND SICHERHEIT
Der Kindergarten als Ort der Freude
- ZEIT
Der Kindergarten als Ort ungeteilter Zeit
- GEHEIMNISSE
Der Kindergarten als Ort des Vertrauens
- ERFAHRBARE SINNZUSAMMENHÄNGE
Der Kindergarten als Ort lebensnaher Wirklichkeiten
- ERFAHRUNGSRÄUME
Der Kindergarten als Ort des Erlebens und Lernens
- BEWEGUNG UND RUHE
Der Kindergarten als Ort der Lebendigkeit und Entspannung
- MITSPRACHE UND GEMEINSAM ABGESPROCHENE REGELN
Der Kindergarten als Ort erfahrbarer Demokratie
- GEWALTFREIHEIT
Der Kindergarten als Ort angstfreier Entwicklung
- GEBORGENHEIT IM GEHEIMNIS DER LIEBE GOTTES
Der Kindergarten als Ort der Begegnung mit der Liebe Gottes
Unser pädagogischer Ansatz lässt sich dem situationsorientierten Ansatz zuordnen, was soviel bedeutet wie das „Jetzt, Hier und Heute – die aktuelle Lebenswelt der uns anvertrauten Kinder“ zu berücksichtigen. Durch gezieltes Beobachten sind wir in der Lage, Angebote und Vorhaben flexibel umzustellen, um der jeweiligen Gruppensituation zu entsprechen, eine Über- bzw. Unterforderung der Kinder zu vermeiden und deren psychischen und physischen Bedürfnissen zu entsprechen.
Unter dem Titel „IST ES WEIT BIS MORGEN???“
ist unsere Konzeption seit Januar 2000 als Broschüre auch käuflich zu erwerben.
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