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    Treffen der Arbeitskreissprecher am 22. Juni 2010 und Ausflug nach Bollschweil am 21. Juli 2010
   

Im am 22. Juni 2010 anberaumten Treffen der Arbeitskreissprecher berichteten die Anwesenden von den vielfältigen Aktivitäten, die nachfolgend in der gebotenen Kürze skizziert werden sollen:

Frau Peuster - AK Sprecherin Nachbarschaftshilfe - unterrichtete die Teilnehmer von der bedauerlichen geringen Resonanz in Bezug auf die Inanspruchnahme von Leistungen, als auch von der wohl nicht mehr aufhaltbaren Schließung des Bürgerbüros sowie von Überlegungen über betreutes Wohnen in unserer Gemeinde. Freundlicherweise, verbunden mit der Bitte um Annahme, wies Frau Peuster darauf hin, dass jederzeit auch spontan geholfen werden könne. Ich kann nur empfehlen dieses gefällige Angebot anzunehmen und Hilfe zuzulassen. Allen Beteiligten und Betroffenen wird dadurch geholfen.
Herr Peter Schmoock, Sprecher des AK Ortschronik, konnte vermelden, dass die Beiträge für die Ortchronik derzeit abschließend erstellt werden, viele Hunderte von Bildern in mühevoller Kleinarbeit aufgearbeitet worden seien und wir uns nunmehr auf die zum Jahresende voraussichtlich vorliegende Ortschronik freuen können.
Der Sprecher des AK Touristik, Herr Bernhard Eberlin, berichtete vom Abschluss des Beschilderungplanes für die gastronomischen und beherbergenden Betriebe, verwies weiterhin unter anderem auf die Wein- Genuss - Tour am

12. September 2010, die, begleitet durch die Bewirtung der in unserer Gemeinde ansässigen Winzer, rund um den Castellberg führen wird.
Herr Ulrich Neuhaus - Sprecher des AK Energie- konnte die Teilnehmer über die Zukunft, Notwendigkeit und die Dringlichkeit bezüglich der zukünftigen Energieversorgung unterrichten. Hierbei wurde von ihm auch aufgezeigt wie notwendig gerade auch in dem geplanten Neubaugebiet Holzweg II eine ökologische und umweltorientierte Bauweise zu fördern ist. Diesbezüglich wird sich auch der Gemeinderat im September ein baubiologisch und unter ökologischen Gesichtspunkten errichtetes Holzhaus in Ballrechten im Rahmen einer Begehung erläutern lassen.
Herr Werner Bußmann, AK Sprecher Natur- und Umwelt, verweist in seinem interessanten Bemerkungen über die Kultur- und Naturdenkmäler auf die Sicherung der Nachhaltigkeit sowie den Einsatz erneuerbarer Energien, gab auch noch einen Hinweis auf die kommende Kooperation mit der ortsansässigen Volkshochschule und in deren Rahmen stattfindender Kurse und Exkursionen.
Frau Gerlinde Bußmann, Sprecherin Altenwerk - Seniorentreff, unterrichtete die Teilnehmenden über die vielfältigen Aktionen und Unternehmungen und wünscht sich weiterhin eine rege Teilnahme.

Die Sprecherin des AK Infrastruktur, Frau Martina Steiert, sowie der Sprecher des AK Offene Jugendarbeit, Herr Jürgen Zirlewagen, konnten dem Treffen aus beruflichen Gründen bedauerlicherweise nicht beiwohnen.

Dafür konnten jedoch auch die beiden Letztgenannten an einer Veranstaltung in Bollschweil teilnehmen, zu welcher der Bürgermeister der Gemeinde Bollschweil, Herr Josef Schweizer, eingeladen hatte um über das bürgerschaftliche Engagement in seiner Gemeinde zu berichten und sich auszutauschen, vor allem aber auch um Informationen über das etwas andere Dorfgasthaus zu erhalten. Diesen Part übernahm freundlicherweise Frau Franziska von Holzing, Mitstreiterin für dieses Projekt von der ersten Stunde an.
Das Dorfgasthaus "bolando" wurde am 2. April 2006 als in Deutschland einmaliges Vorhaben ins Leben gerufen. Ein sanierungswürdiges Gebäude im Ortskern der Gemeinde wurde nicht nur erhalten, sondern der Gemeinde wurde eine Dorfgaststätte mit regionaler Ausprägung als attraktiver Treffpunkt zur Verfügung gestellt. Den Ausführungen von Frau von Holzing war deutlich zu entnehmen, dass sich dieses Projekt erfreulicherweise allergrößter Beliebtheit erfreut. Nach dem regen Gedankenaustausch wurden die Teilnehmer dieser Veranstaltung von unserem Bürgermeister Bernd Gassenschmidt zum gemeinsamen Abendessen eingeladen. Mit interessanten und informativen Unterredungen wurde sodann der Abend geschlossen.

 

                     Bild: Bernhard Eberlin

Hier auf dem Bild Franziska von Holzing im „bolando“ mit den interessierten Besuchern aus Ballrechten-Dottingen

Michael Geiger
Sprecher LQN

     
    LQN-Treffen AK-Sprecher im Kernteam am 19.05.2009
   

Bereits in den an die Arbeitskreissprecher überlassenen Einladungen waren vom Sprecher der Arbeitskreise verschiedene Themenbereiche ins Auge gefasst worden, die von den Arbeitskreissprechern sowie vom anwesenden Bürgermeister unserer Gemeinde aufgegriffen und intensiv - selbstverständlich auch kontrovers - diskutiert worden sind.

Der gedankliche Austausch und die inhaltliche Auseinandersetzung betrafen insbesondere die Themen "Neubürgerbegrüßung in der Gemeinde, Möglichkeiten zur Bürgerinformation, Bürgerschaftliches Engagement mit Vereinen und den Arbeitskreisen, Bürgerstammtische, Aktivierung weiterer Gemeindemitglieder zur Mitarbeit".

Einig waren sich die Arbeitskreissprecher, dass die Neubürger unserer Gemeinde zu einer Begrüßung eingeladen werden sollen, in welcher sich auch die Gemeinde mit ihren Einrichtungen vorstellen kann. Bei diesem Anlass soll ferner ein Bürgerheft mit Informationen an die Neubürger/Bürger übergeben werden, welches - soweit möglich - noch im Herbst dieses Jahres fertig gestellt werden soll.

Gleichfalls im Herbst ist angedacht im Haus der Vereine, dessen umfangreiche Sanierung abgeschlossen ist, einen Tag des Bürgschaftlichen Engagements gemeinsam mit den Vereinen im Haus, den Arbeitskreisen und weiter interessierten Vereinen zu initiieren.

Hierbei soll neben den Vereinen auch den Arbeitskreisen Gelegenheit eingeräumt werden, ihre Arbeit und ihre Aktivitäten zu präsentieren und darzustellen.

Neben dem Vorstehenden berichteten die Arbeitskreissprecher von den Aktivitäten in den Arbeitskreisen, insbesondere kam es zu einer anregenden Diskussion zum Thema erneuerbare Energien, in welcher der Sprecher des Arbeitskreises Energieversorgung, Herr Neuhaus, über das Für und Wider von Investitionen in erneuerbare Energien vor dem Einwand des Verpassens der neuesten Entwicklungen und zukünftigen Möglichkeiten Stellung bezog. In diesem Zusammenhang wies unser Bürgermeister auch auf die vielfältigen Möglichkeiten von Zuschüssen hin sowie den zweifelsohne gegebenen Effekt der Einsparung und riet - soweit die finanziellen und sonstigen Möglichkeiten vorhanden sind - zu einer solchen, umweltpolitisch mehr als wünschenswerten, Investition an.

Gerade im Bereich des Umweltschutzes und des drängenden Problems der noch vorhandenen Ressourcen muss daher hier das Motto "je eher desto besser "gelten, auch wenn die Entwicklung weitergeht.

Das in unserer Gemeinde lebendige Projekt "Lebensqualität durch Nähe" soll - gerade auch durch die Arbeit und den gedanklichen Austausch in den Arbeitskreisen - Tendenzen und Strömungen begegnen, welche einer Gemeinde ihre Lebendigkeit und Ihre Ausstrahlung nehmen.

Von großer Bedeutung ist daher, dass in kleinen Gemeinden eben nicht Gasthäuser und Geschäfte, Bankfilialen und Postagenturen schließen und oftmals damit einhergehend auch Begegnung und Geselligkeit, kulturelle Veranstaltungen und Vereinsaktivitäten auf der Strecke bleiben. Gerade hier muss gegengesteuert werden, damit das Leben in der Gemeinde für jede einzelne/jeden einzelnen Lebensqualität mit sich bringt, denn über den Lebensstandard allein wird sich Lebensqualität mit Sicherheit nicht einstellen. Selbstredend ist der Glaube als naiv anzusehen, man müsse die Zauberformel "Bürgschaftliches Engagement" nur oft genug wiederholen um Lebensqualität entstehen zu lassen. Dies wird auch in Zukunft bei weitem nicht ausreichend sein.

Vielmehr bedarf es hierzu der ernsthaften und kompetenten Beteiligung Vieler. Daher werden alle Interessierten zur Beteiligung aufgerufen.

Nachdem die Arbeitskreissprecher, die Mitglieder und sämtliche weiteren Beteiligten bereit sind ihr Wissen und ihr Engagement einzubringen, soll eine kleine Ausflugsfahrt am 19. September 2009 ein Dankeschön sein.

Die geplante Fahrt führt uns nach Augusta raurica, eine Siedlung aus römischer Zeit am Südufer des Rheins unweit von Basel.

Gegründet wurde dieses Siedlung im Jahre 44 v.Chr.. Ihre Blütezeit hatte die Stadt vom 1. bis zum 3. Jahrhundert unserer Zeitrechnung, wobei die Einwohnerzahl in dieser Zeit um die 20.000 betrug.

Im Jahre 250 zerstörte ein Erdbeben große Teile der Stadt, hinzu kamen weitere Zerstörungen durch Einfälle der Alamannen und marodierender römischer Truppen, woraufhin sich in der Folgezeit zwei neue Siedlungen "die beiden Augst "die gewissermaßen die Kerne der heutigen Ortschaften Augst und Kaiseraugst bilden.

Mehr Informationen auf der Fahrt und vor Ort in einer wirklich sehenswerten Kulturstätte, in welcher man ein Stück römisches Leben (live) erleben kann und darf.

Michael Geiger
Kernteam-Sprecher LQN

     
    Treffen der Arbeitskreissprecher am 20.11.2008
   

Ganz im Zeichen der bereits realisierten bzw. geplanten Verbesserungen der Infrastruktur unserer Gemeinde stand die Einladung des Sprechers der Arbeitskreise Lebensqualität durch Nähe am 20. November 2008, welcher auch der Bürgermeister unserer Gemeinde, Bernd Gassenschmidt, nach eigenem Bekunden gerne folgte.
Einleitend wies der Sprecher der Arbeitskreises, Herrn Michael Geiger, auf einen Artikel in der Badischen Zeitung vom 20.11.2008 hin, in welchem ein Engagement - Atlas 2009 (erstellt von der Prognos AG im Auftrag der Generali) vorgestellt wurde, der bundesweit abbildet, wie es um das bürgerschaftliche Engagement der Deutschen steht. Hierbei muss sich erfreulicherweise weder der Landkreis Breisgau - Hochschwarzwald noch gar die Gemeinde Ballrechten-Dottingen vergraben. Sowohl im Landkreis als auch in unserer Gemeinde ist das ehrenamtliche Bürgerschaftsengagement stark ausgeprägt, wobei vor allem auch das Miteinander des Ehrenamtes und der Verwaltung weitestgehend reibungslos funktioniert.
Nachdem vom Sprecher noch auf das Zahlenwerk des Engagement - Atlas, insbesondere die Arbeitsleistung, die sich, addiert auf mehrere Milliarden Stunden, zu einem Arbeitswert von fast 35 Milliarden € führt hingewiesen wurde, konnte im Anschluss an die bloßen Zahlen und Fakten noch auf die erfreuliche Geschäftseröffnung der Bäckerei Ruf in Ballrechten - Dottingen hingewiesen werden, die letzten Endes ein erfreuliches verwirklichtes Resultat bürgerschaftlichen Engagements darstellt.
Im Zusammenhang mit einem vom Sprecher besuchten Seminar in Emmendingen - Maleck am 18.November 2008 mit dem Titel " Ohne die Ehrenamtlichen geht nichts" kam es nach Darstellung desselben zu einem weiteren regen Gedankenaustausch, vor allem zu den Themenkomplexen "Funktionen einer Strategie", "Schlüsselelemente der strategischen Planung", "Rollenverständnis zwischen Verwaltung, Politik, Bürgerschaft und Wirtschaft". Die weitgreifenden Themen wurden dabei von den Teilnehmenden in der Art und Weise diskutiert und besprochen, der ihrem Stellenwert in einer Gemeinde wie der unsrigen zukommt, nämlich verständlich, praxisnah und vor allem auf dem Boden der Realität.

Zum Abschluss berichtete der Bürgermeister noch über die gemeindlichen Aktivitäten im Jahr 2009, wie Gutedel - Festival, Gutedeltag am 21. Mai 2009, Musikfestival in der Hilfinger - Scheune am 17. Juli 2009, dem musikalischen Weinfest und der Weingenusstour.
Letztlich wird auch für die ehrenamtlich in den Arbeitskreisen Wirkenden wie im Jahr 2008 eine Informationsfahrt stattfinden, wobei das Ziel allerdings noch ergebnisoffen besprochen wird. Als Termin fest bestimmt ist allein bereits der 19.09.2008, den es mithin vorzumerken gilt.
Mit Dank an die teilnehmenden Damen Bußmann und Peuster sowie Herren Bußmann, Eberlin, Neuhaus, Zirlewagen und unseren Bürgermeister Bernd Gassenschmidt wurde eine anregender Abend geschlossen.

Michael Geiger
Sprecher LQN

     
    Die Arbeitskreise des Modellprojekts LQN von Ballrechten-Dottingen besuchten das Vitra Design Museum in Weil
   

Auf Einladung von Bürgermeister Bernd Gassenschmidt besichtigten zahlreiche Mitglieder der LQN-Arbeitskreise am Samstag, dem 20.09.08 das Vitra Design Museum in Weil. Erstmals mit dabei war der neue LQN-Sprecher Michael Geiger.

Auf dem Gelände informierte uns Anneliese Gastel, daß die Firma Vitra, ein von
Schweizern 1950 gegründetes Familienunternehmen mit einem
Haupttätigkeitsgebiet im Ladenbau engagiert ist. Weitere Schwerpunkte
sind der Bereich "Seating" in der Arbeitswelt, also Büro-, Konferenz-
oder Management-Stühle, aber auch im öffentlichen Bereich wie z. B.
Sitze für Flughäfen. Weiterhin wird die komplette Büro-Gestaltung, also
über die Bestuhlung hinaus abgedeckt sowie ein relativ neues
Betätigungsfeld: Wohnungseinrichtung, also Lounges, Sessel, Sofas und
Accessoires.

Angesichts der sich auf dem riesigen Werksgelände befindlichen sehr
unterschiedlichen Ausstellungs-, Museums- und auch Produktionsgebäude
bezeichnete sie dies spaßeshalber als einen Architekturzoo. Die Liste
der Architektin, die für die Firma Vitra tätig war und ist beeindruckt
und zeugt von dem weltweiten Netzwerk und Präsenz der Firma, die
geschickt Architektur und Möbeldesign zu einer Symbiose auch werblich
zusammenführt.

Als Beispiele erwähnt für die Vielfalt sei ein geodätischer (theoretisch
kürzeste Verbindung zwischen zwei Punkten auf gekrümmten Flächen) Bau
der mit seiner Kugelform und überdeckten Dachöffnung an eine Mischung
aus Iglu und Tipi erinnerte, der Zweckbau einer Kleintankstelle (ohne
Funktion), die im Bau befindliche Firmenerweiterung, die mit zahlreichen ineinander verschachtelten Giebeln ziemlich zerklüftet wirkt (die Fachleute nennen so was wohl dekonstruktivistisch) sowie eine Brücke zwischen zwei
Produktionshallen, die bei Bedarf automatisch als Regenschutz abgesenkt
wird.

Das ehemalige Feuerwehrhaus der aufgelösten Werksfeuerwehr, das erste
realisierte Gebäude der iranischen Architektin Zaha Hadid, die heute zu
den Weltgrößen der Architektur zählt beherbergt aktuell nicht die 100
wichtigsten Stuhlentwürfe aus industrieller Fertigung der letzten 200
Jahre. Dafür konnten wir um so ungestörter die schiefen Wände aller
Räume inkl. der Toiletten, Duschen oder Spinde und selbst die geneigten
Decken auf uns wirken lassen.

Ziemlich einig waren wir uns in der Bewertung, daß trotz der von der
Architektin beabsichtigten Dynamik, solche Räume zumindest
gewöhnungsbedürftig sind und auch nicht unbedingt zu allzu langem
Verweilen animieren.

Das anschließende Probesitzen auf den zahlreichen Exponaten im Showroom
machte allen sichtlich Spaß, ein besonderes Ereignis war auch die
Belebung des Livingtowers, ein 60/70iger Jahre Möbel für 4 Personen auf
vier Ebenen mit Bürgermeister Bernd Gassenschmidt als Krönung und fünfte
Person on top . So konnte die Bequemlichkeit und kommunikationsfördernde
Wirkung dieses Reliktes live erlebt werden.



Ein weiterer Höhepunkt war die Ausstellung "George Nelson", der in
diesem Jahre 100 Jahre alt geworden wäre und mit dem Vitra bereits seit
Ende der 50er Jahre zusammen arbeitete.

Das Leben und Werk dieser prägenden Figur des amerikanischen Designs der
zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ist beeindruckend. So war der
studierte Architekt mit Abschluss in Yale nicht nur Architekt und
Designer, sondern auch ein viel beachteter Autor und Publizist, Dozent,
Ausstellungsmacher und passionierter Fotograf. Maßgeblich gestaltete er
z.B. die American National Exhibition im Jahre 1959 in Moskau. Dort kam
es dann mitten im kalten Krieg zu der als die "kitchen debate" in die
Geschichte eingegangenen spontanen Diskussion zwischen Nixon und
Chruschtschow über den Lebensstandard in beiden Welten.

Der äußere Rahmen dieser zeitlich befristeten Ausstellung bildet das
Vitra Design Museum, entstanden 1989 um ein Forum für Rolf Fehlbaums
private Sammlung von industriell gefertigten Stühlen zu schaffen. Es war
das erste europäische Gebäude von Frank Gehry, der später durch den Bau
des Guggenheim- Museum in Bilbao viel bekannter wurde.

Zum Abschluß brachte Frau Gastel nochmals eindrücklich zum Ausdruck, das
mit der oft gebrauchten Bezeichnung "Stuhlmuseum" der Bedeutung dieses
Komplexes nicht Rechnung getragen wird, geht es doch um viel mehr,
nämlich die Geschichte des industriellen Möbelbaus, Architektur und
Design im weitesten Sinne. Eine Einschätzung, der wir durchaus folgen
konnten.

Anschließend im Firmenshop beindruckten auch die Stühle die dort als
Sammlermodelle ausgestellt waren sowohl von der Perfektion der Modelle
als auch vom Preis.

Abgerundet wurde der Tag bei einem gemütlichen Gedankenaustausch in der Löffler Straußi.

Wolfgang Bühler
Vorstandsmitglied des Vereins „Helfen und unterstützen“
„Kernteamsprecher a.D."

     
    Sitzungsprotokoll  -     12. Kernteamsitzung am 07.08.2008 im Nebenzimmer Storchen, 20.00
   

 

1.Teilnehmer:

Arbeitskreis Energieversorgung der Zukunft entschuldigt
Arbeitskreis Touristik: Herr Eberlin
Helfen und Unterstützen e.V. Frau Peuster
Arbeitskreis Infrastruktur: entschuldigt
Arbeitskreis Jugend: H. Zirlewagen
Arbeitskreis Natur und Umwelt: H. Bußmann
Arbeitskreis Dorfgeschichte stellvetr. Herr Gassenschmidt
Sprecher des Kernteams Herr Bühler/Herr Geiger

Weitere Teilnehmer: Herr Bürgermeister Gassenschmidt

2. Agenda

• Informationen aus den Arbeitskreisen Alle
• Wahl des neuen Kernteamsprechers Alle
• Nächster Termin
• Sonstiges Alle

3. Ergebnis:

Nachbarschaftshilfe

Frau Peuster berichtete von der relativ geringen Nachfrage nach den Leistungen des Vereins. Trotz erneuter Ablehnung von Heitersheim, Werbung im dortigen Ortsblatt zuzulassen, sind etwa die Hälfte der Kunden dort angesiedelt. Wegen der geringen Nachfrage des Bürgerbüros ist geplant, dieses im August und September zu schließen und in Zukunft auf Terminbasis zu betreiben. Herr Bürgermeister Bernd Gassenschmidt bat um ein Gespräch hinsichtlich der Zukunft des Bürgerbüros. Weiterhin verdeutlichte Frau Peuster nochmals den Unterschied zwischen Helferkreis und dem Verein Helfen und Unterstützen .e.V., der weniger in der Art der Leistungen liegt, als in der Dauer und in dem Umfang, der normalerweise weit über das ehrenamtlich erbringbare Maß hinaus geht.
Weiterhin hat Frau Peuster ein Pflegebegleiterseminar besucht um so die emotionale Unterstützung pflegender Angehöriger noch professioneller anbieten zu können.
Angebotener Erste Hilf Kurs kam mangels Teilnehmer nicht zustande.
Aktuell kann der Verein auf 12 mögliche Mitarbeiter zurückgreifen.

Jugend

Her Zirlewagen hob hervor, daß der nach einem Auswahlprozeß mit großer Bewerberzahl einstimmig von GR, Verwaltung sowie Arbeitskreis Jugendreferent ausgewählte Jugendreferent Baur sich bereits sehr gut integriert hat. Herr Zirlewagen wünscht sich und sieht beste Chancen für eine langfristige Zusammenarbeit. Herr Bauer hat bereits jetzt eine eigene Linie gefunden, entwickelt eigene Vorstellungen, die Arbeit ist geprägt von Respekt und Nähe zu den Jugendlichen. Ein neues Team wurde zusammengestellt, die Selbstverwaltung und Autonomie ist erweitert worden. Die Termine Mittwochs für jüngere und Freitags für ältere Jugendliche im JuZe erfreuen sich steigender Teilnehmer. Mit frischem Schwung werden neue Aktionen angegangen wie die Teilnahme am Kinderferienprogramm oder Kleinkinderprogramm. Für September ist die Festlegung neuer Inhalte geplant (z.B. ein Ferienlager in 2009). Um eine dauerhafte Qualität der Jugendarbeit zu gewährleisten wurde das Deputat von 12 auf 18 Std. erhöht

Infrastruktur:

Der Arbeitskreis Infrastruktur plant mit dem AK Touristik zu fusionieren, die Endscheidung seitens dieser Aks wird in der nächsten Sitzung getroffen.

Touristik:

Herr Eberlin verwies mit berechtigtem Stolz auf den vom AK Touristik gestalteten Flyer der aktuell verabschiedet wurde und überall höchste Akzeptanz findet. Der Ak hat auch ein Kreisel-Modell gestaltet. Geplante Aktionen sind die Überarbeitung der Beschilderung/Gemeindeschilder sowie der Informationstafeln an Castellberghalle und am Rathaus.

Dorfgeschichte

Stellvertretend für Herrn Schmoock berichtete Herr Bürgermeister Bernd Gassenschmidt daß die Fertigstellung der Dorfchronik für das Jahr 2010 vorgesehen ist. Umfangreiche Vorarbeiten des Arbeitskreises unter Einbeziehung der Bürger (z.B. Fotos) und namhafter Experten auch aus Nachbargemeinden garantieren einen erfolgreichen Abschluß.

Natur und Umwelt

Herr Bußmann faßte die Aufgaben des Arbeitskreises Natur und Umwelt nochmals zusammen und wies auch auf den im AK erstellten Vorschlag zur Kreiselgestaltung hin.
Über 90% der Kapazität des Aks fließen in das Castellbergprojekt. Dessen 2. Bauabschnitt steht in den Startlöchern. Diesem ging ein Antrag mit 70 Seiten voraus, ggf. kann Ende des Jahres begonnen werden. Der 3. Abschnitt ist bereits vorbereitet. Herr Bußmann stellte heraus, wie mit Begeisterung und persönlichem Engagement solche großen Projekte gestaltet und voran getrieben werden können. Diese Begeisterung überträgt sich auch die Entscheider in den zahlreichen eingebundenen Stellen. Das Projekt findet seinen Niederschlag in der Vermarktung z.B. im Bereich Tourismus oder Weingüter. Auch bietet es die Plattform für weitere Aktivitäten um z.B. Jugendlichen den Naturschutz näher zu bringen oder die Bedeutung des Weinbaus, Mauerpatenschaften, Lehrgänge zur Efeubekämpfung oder sogar einen bundesweiten Mauerkongress.
Die traditionelle Aktion „Pflanze einen Baum“ wird auch dieses Jahr wiederdurchgeführt

Wahl des neuen Kernteamsprechers

Aufgrund zeitlicher Engpässe bat Herr Bühler Anfang des Jahres um die Ablösung aus der Funktion des Kernteamsprechers. Dankenswerterweise stellte sich nach Gesprächen mit Herrn Bürgermeister Bernd Gassenschmidt Herr Michael Geiger für diese Funktion zur Verfügung.

Seine Wahl am 07.08.2008 zum neuen Kernteamsprecher erfolgte einstimmig Herr Bürgermeister Bernd Gassenschmidt dankte Herrn Bühler herzlich für die vier Jahre in dieser Funktion und wünschte Herrn Geiger einen guten Start und gute Zusammenarbeit. Auch hob er hervor, daß diese Konstellation einmalig ist innerhalb der Gemeinden, die am LQN-Projekt teilnehmen

 

Sonstiges

Die Informationsfahrt für alle Aktiven von LQN ist festgelegt auf Samstag, den 20.09.2008.
Es ist vorgesehen, das Vitra Design Museum in Weil zu besuchen.

     
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11. Kernteamsitzung am 22.11.2007 im Nebenzimmer Storchen, 20.00 Uhr

1.Teilnehmer:

Arbeitskreis Energieversorgung der Zukunft Herr Neuhaus
Arbeitskreis Touristik: Herr Eberlin
Helfen und Unterstützen e.V. Herr Bühler
Sprecher des Kernteams Herr Bühler
Arbeitskreis Infrastruktur: entschuldigt
Arbeitskreis Jugend: entschuldigt
Arbeitskreis Natur und Umwelt: entschuldigt
Arbeitskreis Dorfgeschichte entschuldigt

Weitere Teilnehmer: Herr Bürgermeister Gassenschmidt

2. Agenda

• Kurzer Überblick der Aktivitäten in 2007 Alle
• Geplante Aktivitäten 2008 Alle
• Gemeinsame Informationsfahrt in 2008 Alle
• Nächster Termin
• Sonstiges Alle

 

3. Ergebnis:

Infrastruktur:
Neben der Aktion des Arbeitskreises zu Anfang des Jahres hat die Gemeinde zusammen mit Fr. Herr und der Fa. Okle ein Packet mit verschiedenen Maßnahmen (z.B. erweiterte Öffnungszeiten, zusätzliche Offerten, Mietkostenzuschuß)geschnürt, um dem Dorfladen über die schwierige Phase während der Ortssanierung hinweg zu helfen.

Touristik:
Mit der Gründung des Tourismusvereins „Breisgau-Süd-Gastlichkeit“ (BSG) durch interessierte Vermieter der Nachbargemeinden Münstertal, Staufen und Ballrechten-Dottingen konnte eine wichtige Grundlage für die Gründung des Zweckverbandes Breisgau-Süd-Touristik (BST) geschaffen werden.
Für Mietgliedsbeiträge zwischen 160 und 400 € je nach Anzahl Zimmer, erhalten die Vermieter u.a. einen Werbeeintrag ins Gastgeberverzeichnis (Auflage ca. 25.000 Exemplare), in ein Informations- und Buchungssystem sowie auf der Homepage und anderen Medien.
Herr Eberlin stellte außerdem einen Entwurf des Logos vor (Belchen, Staufener Burg, Trauben), sprach weitere geplante Maßnahmen an z.B. Einbeziehung der Winzerschaft (Weintourismus in Baden und im Elsaß), Pauschalpakete aus verschiedenen Komponenten(z.B. Kanderbähnlefahrt mit Weinprobe), Prospekte mit Einzelblättern(zu versch. Themen wie Trockenmauern, Gerichtseiche, Einträge der Weingüter, Wein-und Naturlehrpfad, Nordic-Walkingstrecke), Mehrsprachigkeit (zus. Französisch und Englisch) und erläuterte Ideen zum neuen Ortsprospekt

Helfen und Unterstützen e.V.
Der Verein hat weiterhin guten Zuspruch, auch in Heitersheim konnten neue Kunden betreut werden.

Energieversorgung der Zukunft
Das vergangene Jahr beinhaltete einen theorethischen Teil (Veranstaltung zum Thema „Energieeonsparung in Albauten“) und einen praktischen Teil: Besichtigung eines sogen. 3 ltr. Hauses im Münstertal bei Steinebrunner mit Geothermieanlage (70-80m tief) Wärmepumpe, Niedrigtemperaturheizung und Kaminofen.
Geplant in 2008:
1. Besichtigung eines Modellhauses f. Energieeinsparung in Ballrechten-Dottingen
2. Informationsveranstaltung zum Energiepaß

Jugend
Seit dem 01.10.07 ist Manuela Frank aus Staufen als neue Jugendreferentin dabei, das JuZeteam wieder zu einer funktionsfähigen Gruppe aufzubauen.

Dorfgeschichte
Die Grundlagen für die Ortschronik wurden geschaffen; vorbereitend auf die Herausgabe der Ortschronik wurde im November ein Redaktions-Ausschuss gebildet wurde. Dieser hat das Ziel, bis zum Jahre 2010 die Dorfgeschichte in Buchform herauszugeben. Einnahmen sollen über den Verkauf der Ortschronik und über Aktionen des AK erwirtschaftet werden. Ziel der Ortschronik ist es, eine wissenschaftlich fundierte Chronik auch mit aktuellen mündlichen Überlieferungen zu erstellen.

Natur und Umwelt
Die Abnahme des 1. Bauabschnitts zur Sanierung der Trockenmauern erfolgte am 23.10.2007. Für die Freilegung der Mauern des 2. Bauabschnitts sind mit Jugendfeuerwehr, JUZE-Team, NABU-Jugend, Bergwacht Sulzburg und vielen weiteren ehrenamtlichen Helfern erste Aktionen organisiert.
Während eines Expertenseminars in Vaihingen wurde ein über 50 Seiten umfassender Förderantrag für den 2. Bauabschnitt dem Direktor der DBU (Deutsche Bundesstiftung Umwelt), Herrn Töpfer überreicht.
Weitere Aktivitäten waren die Besichtigung des Rückhaltebeckens und die Traditionelle Aktion „Pflanze einen Baum“.

Sonstiges
Eine Informationsfahrt für alle Aktiven von LQN ist geplant auf Samstag, den 13.09.2008.
Inhalte und Vorschläge sind jederzeit willkommen.

Das nächste Kernteamtreffen findet am 27.03.2008 um 20.00 im Storchen-Nebenzimmer statt.

 

     
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11. Kernteamsitzung am 26.05.2007 im Nebenzimmer Storchen, 20.00 Uhr

1.Teilnehmer:

Arbeitskreis Infrastruktur: Frau Burgert, Frau Gutmann
Arbeitskreis Jugend: Herr Zirlewagen
Arbeitskreis Natur und Umwelt: Frau Burgert
Arbeitskreis Dorfgeschichte entschuldigt
Arbeitskreis Energieversorgung der Zukunft Herr Neuhaus
Arbeitskreis Touristik: Herr Eberlin
Nachbarschaftshilfe e.V. Herr Bühler
Sprecher des Kernteams Herr Bühler
Weitere Teilnehmer: Herr Bürgermeister Gassenschmidt (zeitweise)

2. Agenda

• 2.1 Kurzer Überblick der Aktion des AK-Infrastruktur W. Bühler
• 2.2 Geplante Aktivitäten 2007 Alle
• 2.3 Nächster Termin W. Bühler
• 2.4 Sonstiges Alle

3. Ergebnis:

Zu Beginn stellte sich Herr Eberlin als der zukünftige (ab 01.06.2007) Sprecher des Arbeitskreises Touristik vor.

3.1 Herr Bühler beschrieb kurz die Aktion des AK-Infrastruktur zur Unterstützung der lokalen Einkaufsmöglichkeiten. Eine detaillierte und genaue Analyse erfolgt in der Sitzung des Arbeitskreises am 20.06. zu der auch wieder die Vertreter der betreffenden Geschäfte eingeladen sind.
3.2 Die einzelnen Sprecher referierten zusammenfassend aus ihren Arbeitskreisen.
So berichtete Fr. Burgert stellvertretend für Herrn Burgert aus dem AK Natur und Umwelt von den 4 protokillierten Sitzungen, dem Castellbergprojekt, der Baumpflanzaktion, der Sulzbachpflege und dem Ökokonto. Herr Zirlewagen stellte die Integration des neuen Jugendreferenten als wichtige Maßnahme dar. Herr Neuhaus plant die Besichtigung konkreter Objekte zur Verdeutlichung der unterschiedlichen Möglichkeiten zur Energieeinsparung. Herr Eberlin berichtet über den Zweckverband Staufen/Münstertal/Ball-rechten-Dottingen. Herr Eberlin vertritt die Zimmervermieter und wird bei entsprechender Reaktion dieser aktiv. Weiterhin regte er die Neugestaltung der Tafel an der Halle an und brachte das Thema Herbstfest zur Sprache. Der Ak Dorfgeschichte besteht aus 10 Aktiven, die größtenteils nicht aus dem Ort stammen. Der geplante Umfang der Dorfchronik von 400 Seiten, 1000 Exemplaren und ca. 60 Teuro sollte sinnvoll reduziert werden.

2.3 Sonstiges
Frau Burgert regte an, den Aktiven, die sich auch in den Arbeitskreisen engagieren, ein „Dankeschön“ zukommen zu lassen und auch den Ehrungsgedanken wieder aufzugreifen.
Es wurde angeregt, die Aktiven z.B. zum Weinfest einzuladen und daß sich jeder Gedanken macht, in welcher Form dies zukünftig geschehen kann

Das nächste Kernteamtreffen findet am 22.11.2007 um 19.30 im Storchen Nebenzimmer statt.

     
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Bürgerprojekt Ballrechten-Dottingen   

Vorwort zur Broschüre:                         

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

„Die Zukunft der Gemeinde in den Händen ihrer Bürger“, das ist unser Motto des Projekts „Lebensqualität durch Nähe“. Als eine von zehn Pilotgemeinden in Baden-Württemberg wollen wir mit dem Projekt das bürgerschaftliche Engagement in unserer Gemeinde weiter stärken. Dieser Tage erhalten alle Haushalte eine Broschüre zugestellt, mit der wir Sie über das Thema Lebensqualität, die Arbeitskreise und deren Mitglieder in unserer Gemeinde sowie zwei Veranstaltungen im März und April informieren. Die Broschüre möge Ihnen Ziele und Nutzen unserer Aktivitäten unter diesem Motto noch näher bringen.

Mit freundlichen Grüßen

Bernd Gassenschmidt          Wolfgang Bühler

Bürgermeister                      Kernteamsprecher LQN

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