Bereits in den an die Arbeitskreissprecher überlassenen Einladungen waren vom Sprecher der Arbeitskreise verschiedene Themenbereiche ins Auge gefasst worden, die von den Arbeitskreissprechern sowie vom anwesenden Bürgermeister unserer Gemeinde aufgegriffen und intensiv - selbstverständlich auch kontrovers - diskutiert worden sind.
Der gedankliche Austausch und die inhaltliche Auseinandersetzung betrafen insbesondere die Themen "Neubürgerbegrüßung in der Gemeinde, Möglichkeiten zur Bürgerinformation, Bürgerschaftliches Engagement mit Vereinen und den Arbeitskreisen, Bürgerstammtische, Aktivierung weiterer Gemeindemitglieder zur Mitarbeit".
Einig waren sich die Arbeitskreissprecher, dass die Neubürger unserer Gemeinde zu einer Begrüßung eingeladen werden sollen, in welcher sich auch die Gemeinde mit ihren Einrichtungen vorstellen kann. Bei diesem Anlass soll ferner ein Bürgerheft mit Informationen an die Neubürger/Bürger übergeben werden, welches - soweit möglich - noch im Herbst dieses Jahres fertig gestellt werden soll.
Gleichfalls im Herbst ist angedacht im Haus der Vereine, dessen umfangreiche Sanierung abgeschlossen ist, einen Tag des Bürgschaftlichen Engagements gemeinsam mit den Vereinen im Haus, den Arbeitskreisen und weiter interessierten Vereinen zu initiieren.
Hierbei soll neben den Vereinen auch den Arbeitskreisen Gelegenheit eingeräumt werden, ihre Arbeit und ihre Aktivitäten zu präsentieren und darzustellen.
Neben dem Vorstehenden berichteten die Arbeitskreissprecher von den Aktivitäten in den Arbeitskreisen, insbesondere kam es zu einer anregenden Diskussion zum Thema erneuerbare Energien, in welcher der Sprecher des Arbeitskreises Energieversorgung, Herr Neuhaus, über das Für und Wider von Investitionen in erneuerbare Energien vor dem Einwand des Verpassens der neuesten Entwicklungen und zukünftigen Möglichkeiten Stellung bezog. In diesem Zusammenhang wies unser Bürgermeister auch auf die vielfältigen Möglichkeiten von Zuschüssen hin sowie den zweifelsohne gegebenen Effekt der Einsparung und riet - soweit die finanziellen und sonstigen Möglichkeiten vorhanden sind - zu einer solchen, umweltpolitisch mehr als wünschenswerten, Investition an.
Gerade im Bereich des Umweltschutzes und des drängenden Problems der noch vorhandenen Ressourcen muss daher hier das Motto "je eher desto besser "gelten, auch wenn die Entwicklung weitergeht.
Das in unserer Gemeinde lebendige Projekt "Lebensqualität durch Nähe" soll - gerade auch durch die Arbeit und den gedanklichen Austausch in den Arbeitskreisen - Tendenzen und Strömungen begegnen, welche einer Gemeinde ihre Lebendigkeit und Ihre Ausstrahlung nehmen.
Von großer Bedeutung ist daher, dass in kleinen Gemeinden eben nicht Gasthäuser und Geschäfte, Bankfilialen und Postagenturen schließen und oftmals damit einhergehend auch Begegnung und Geselligkeit, kulturelle Veranstaltungen und Vereinsaktivitäten auf der Strecke bleiben. Gerade hier muss gegengesteuert werden, damit das Leben in der Gemeinde für jede einzelne/jeden einzelnen Lebensqualität mit sich bringt, denn über den Lebensstandard allein wird sich Lebensqualität mit Sicherheit nicht einstellen. Selbstredend ist der Glaube als naiv anzusehen, man müsse die Zauberformel "Bürgschaftliches Engagement" nur oft genug wiederholen um Lebensqualität entstehen zu lassen. Dies wird auch in Zukunft bei weitem nicht ausreichend sein.
Vielmehr bedarf es hierzu der ernsthaften und kompetenten Beteiligung Vieler. Daher werden alle Interessierten zur Beteiligung aufgerufen.
Nachdem die Arbeitskreissprecher, die Mitglieder und sämtliche weiteren Beteiligten bereit sind ihr Wissen und ihr Engagement einzubringen, soll eine kleine Ausflugsfahrt am 19. September 2009 ein Dankeschön sein.
Die geplante Fahrt führt uns nach Augusta raurica, eine Siedlung aus römischer Zeit am Südufer des Rheins unweit von Basel.
Gegründet wurde dieses Siedlung im Jahre 44 v.Chr.. Ihre Blütezeit hatte die Stadt vom 1. bis zum 3. Jahrhundert unserer Zeitrechnung, wobei die Einwohnerzahl in dieser Zeit um die 20.000 betrug.
Im Jahre 250 zerstörte ein Erdbeben große Teile der Stadt, hinzu kamen weitere Zerstörungen durch Einfälle der Alamannen und marodierender römischer Truppen, woraufhin sich in der Folgezeit zwei neue Siedlungen "die beiden Augst "die gewissermaßen die Kerne der heutigen Ortschaften Augst und Kaiseraugst bilden.
Mehr Informationen auf der Fahrt und vor Ort in einer wirklich sehenswerten Kulturstätte, in welcher man ein Stück römisches Leben (live) erleben kann und darf.
Michael Geiger
Kernteam-Sprecher LQN
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